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Prostatakrebs: Ursachen und Entstehung

Heute wissen Mediziner, dass Krebs dann entsteht, wenn das Erbgut einer Zelle geschädigt ist. Sind dadurch die Mechanismen gestört, die das Zellwachstum, Zellteilung und den Zelltod steuern, kann es zu ungehinderter Vermehrung und damit zu Krebs kommen. Bislang ist jedoch nicht gänzlich bekannt, welche Ursachen zu Prostatakrebs führen. Durch Studien konnten Wissenschaftler einige Risikofaktoren ausmachen, die das Entstehen von Prostatakarzinomen begünstigen.

Als die beiden wesentlichsten Risikofaktoren sehen Experten heute Alter und Hormone an. Dass das Alter die Krebsentstehung beeinflusst zeigt sich u. a. daran, dass vier von fünf Männern mit Prostatakrebs zum Zeitpunkt der Diagnose älter als 60 Jahre sind. Wie genau das männliche Geschlechtshormon Testosteron die Entwicklung eines Prostatakarzinoms beeinflusst, ist nicht klar. Heute wissen Experten jedoch, dass kein Prostatakrebs entstehen kann, wenn Testosteron fehlt.

Auch die genetische Veranlagung hat einen Einfluss auf die Prostatakrebs-Entstehung. Ist bereits ein männlicher Verwandter ersten Grades erkrankt, steigt das Prostatakrebs-Risiko doppelt so hoch wie das eines Mannes ohne Prostatakrebs in der Familie. Darüber hinaus messen Fachleute der Deutschen Krebsgesellschaft der Ernährung, der Vitamin D-Versorgung, Belastungen aus dem beruflichen Alltag (z. B. durch Kadmiumbelastung am Arbeitsplatz) u. a. einen Einfluss auf das Prostatakrebs-Risiko hat.

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